Besonderheiten der altmärkischen Küche

Wer gerne und gerne gut isst, ist in der Altmark genau richtig. Die Altmark ist im übrigen Deutschland vor allem als Spargelregion bekannt. Der Spargel ist auch eine Zutat der beliebten Altmärkischen Hochzeitssuppe. Die altmärkische Küche ist von bodenständiger, deftiger Hausmannskost geprägt, es stammen aber noch viele weitere Spezialitäten von hier - vom Bier bis zum Baumkuchen.

Typische Gerichte

Die Altmark ist ein wichtiges Anbaugebiet für den deutschen Spargel und so hält die Altmärkische Küche einige Rezepte für Spargel und mit Spargel als Zutat bereit. Am bekanntesten ist die Hochzeitssuppe, die auch außerhalb der Altmark bei Hochzeiten serviert wird.

Sehr verbreitet ist es, aus dem Hühnerfleisch und den Resten der Brühe der Hochzeitssuppe ein Hühnerfrikassee zu kochen. Weitere typische Gerichte sind Lose Wurst (zerkleinerte und in der Pfanne gebratene Blutwurst) mit Kartoffeln und Sauerkraut, Altmärker Tiegelbraten und süß-saure Bohnensuppe mit Eierkuchen.

Obst, Bier und Süßes

In der Altmark ist der Obstanbau weit verbreitet: vor allem Äpfel, Birnen und Pflaumen wachsen hier. Aus den Früchten werden auch Säfte und Wein hergestellt. So z.B. in der bekannten Diesdorfer Mosterei, von der es sogar einen altmärkischen Single Malt gibt. Über die Grenzen der Altmark hinaus ist diese besonders für zwei Biere bekannt: Das „Garley“ aus Gardelegen, welches leider nicht mehr gebraut wird und das Tangermünder Kuhschwanzbier.

Zwei bekannte und beliebte altmärkische Leckereien sind der Salzwedeler Baumkuchen und die Tangermünder Nährstange, ein Riegel mit lockerer Füllung und Kakaoglasur.

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