Reiches Kulturerbe

Kulturhistorisch ist die Altmark von großer Bedeutung, überall entdeckt man Spuren ihrer reichen Geschichte. Zum Kurfürstentum Brandenburg gehörig wurde das Gebiet westlich der Elbe „Alte Mark“ genannt.

Trotzdem war die Altmark immer ein ganz eigener Teil der Mark Brandenburg. Es gab eine enge Verbindung zum Erzbischof in Magdeburg und die acht wichtigsten Städte gehörten zum mächtigen Hansebund. Der einstige Reichtum lässt sich beim Besuch romanischer und gotischer Backsteingebäude, von Gutshäusern, Schlössern und Parkanlagen erahnen.
 

Region mit reicher Geschichte

Als ältester Teil der Mark Brandenburg wird die Altmark gerne die „Wiege Preußens“ genannt. Viele wichtige Figuren der preußischen Geschichte stammten von hier, der bekannteste davon der erste Reichskanzler Otto von Bismarck. 

Im 14. Jahrhundert machte der römisch-deutsche Kaiser Karl IV. Tangermünde zu seiner Residenz. Die großen Städte der Altmark waren Teil des mächtigen Hansebundes, die Architektur ist von der Backsteingotik geprägt. Auch die Kirche hatte großen Einfluss, was sich in der großen Zahl von beeindruckenden Sakralbauten widerspiegelt.

Lebendige Kulturlandschaft

Bis heute ist die Kultur in der Altmark lebendig. Jeden Sommer finden die Altmark-Festspiele statt: vorwiegend klassische Konzerte an besonderen Orten wie Herrenhäusern, Kirchen, Burgruinen und Gärten. In Stendal wird im Oktober während der Lichttage ein Teil der Stadt erleuchtet.

Kulturbegeisterte finden Ausstellungen und Museen zu verschiedensten Themen, können Lesungen besuchen oder sich ein Stück im Theater der Altmark ansehen. Selbst im Alltag engagieren sich die Altmärker in einer Vielzahl von Vereinen für Kultur und Tradition.

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